Schwimmsauger für die FFW Ascha

Schwimmsauger für die FFW Ascha

 

Die FFW Ascha gehört zu den Wehren, die von der Versicherungskammer Bayern einen von insgesamt 850 Schwimmsaugern zur Verfügung gestellt bekam, die angesichts der zunehmenden Wasserknappheit der vergangenen Jahre im Notfall für eine zuverlässige Wasserentnahme sorgen sollen.

 

Günther Wirkert, der Bezirksleiter der Versicherungskammer Bayern, übergab den Schwimmsauger offiziell an den ersten Kommandanten der FFW Ascha, Andreas Aumer und den Initiator der Aktion Martin Foierl, Maschinist, Atemschutzträger und Schlauchpfleger der Wehr.

 

Mit dem Schwimmsauger, so Wirkert, kann die Feuerwehr Löschwasser auch bei geringem Wasserstand aus Gewässern pumpen. So kann zum Beispiel aus Bächen gesaugt werden, wenn der Wasserstand nur noch fünf Zentimeter beträgt, ansonsten wären 30 Zentimeter nötig. Da das Wasser direkt an der Oberfläche angesaugt wird. bleibt der Gewässerboden unberührt und wird nicht aufgewühlt, was einen klaren Vorteil für Umwelt und Technik darstellt. Das Gerät selbst besteht aus einem 60 Zentimeter langen Schwimmkörper aus robustem Polyethylen und ersetzt den klassischen Saugkorb aus Metall. Es wird am Saugschlauch der Pumpe befestigt, der wiederum mit dem Feuerwehrfahrzeug verbunden ist. Gerade in ländlichen Regionen ohne durchgängiges Hydrantennetz ist das Entnehmen von Löschwasser aus Bächen oder Teichen essenziell. Ein Schwimmsauger erfüllt gerade in diesen Gegenden seine Stärken. Entwickelt wurde das Projekt von der Versicherungskammer Bayern gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern und war für die Wasserversorgung bei niedrigem Wasserstand gedacht, aber auch beim Abpumpen von vollgelaufenen Kellern, Garagen oder Senken.

 

Kommandant Andreas Aumer und Martin Foierl, der als Maschinist vorrangig für die Funktion des neuen Schwimmsaugers zuständig ist, bedankten sich stellvertretend für die ganze Wehr bei Günther Wirkert für die „gute Sache eines Schwimmsaugers“, in der Hoffnung, dass dieser möglichst nur zu Übungszwecken gebraucht werde.

 

Foto: (vl.) 1. Kdt. Andreas Aumer, Martin Foierl, Günther Wirkert (VKB)

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Veröffentlichung

Do, 15. Januar 2026

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